Stolz wie Oskar!

„wee“ qualifiziert sich mit einer der besten Marketingkampagnen für den globalen Branchen-Award

In der Kategorie „Best Loyalty Marketing Campaign of the Year” hat es unser Projekt „weeIsland inspires gold digger mood“ auf die hart umkämpfte Shortlist des branchenführenden „The Loyalty Magazine Awards 2019“ als einer von zehn Finalisten geschafft. Die Konkurrenz ist knallhart – mit super kreativen und effektiven Kampagnen von Renault, Lidl Irland, Accor Hotels, Flugmeilen… Der stolze Gewinner wird am 18. Juni im Rahmen eines Gala-Abends im Pavillon des Towers von London bekannt gegeben.

„Liebe Leserinnen und Leser,
Freunde, Partner, Einzelhändler,
Wert geschätzte Onlineshop-Betreiber unter dem Dach von wee.com oder zukünftige Geschäftspartner, potenzielle und aktive Nutzer unserer weeCard und weeApp,

und schon wieder haben wir, nach meiner Kür zum Unternehmer des Jahres von München, einen wichtigen Meilenstein erreicht: Und, ehrlich, das kam total überraschend! Umso mehr freue ich mich… Und Ihr alle freut Euch sicher auch riesig, für mich, für „wee“, für den Proof of Concept unserer Strategie, auf die erfolgreiche Realisation unserer gemeinsamen Vision.

Was ist passiert? Stellt Euch einfach vor, Ihr sitzt im Meeting und ein Kollege sagt vollkommen überraschend: „Hallo, gerade habe ich von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences eine Mail bekommen. Wir sind für den Oscar in der Kategorie „Bester Film“ nominiert!“ Genau das passierte am vergangenen Freitag, im Beisein von 100 freudigen Zeugen, Vertriebspartnern aus ganz Europa, während unseres Leader-Treffens im 32. Stock des Highlight Towers in der Münchner Parkstadt. Unser Loyalty-Guru Jan Boluminski war aufgeregt wie noch nie, als er uns allen diese frohe Botschaft zurief. Ich habe erst mal nur Bahnhof verstanden, bis er mir später alles erklärt hatte und ich – begleitet von einem langatmigen „Puhh“ – alles verstanden hatte!

In über 100 Meter Höhe über den Dächern von Schwabing verkündete Jan Boluminski den Vertriebspartnern die Nominierung der Kampagne „wee Love München“ auf die Shortlist des Branchen-Awards.

Warum lächle ich schon zum wiederholten Mal über meine teils anstrengenden Gespräche mit unserem Controlling, dem ich im vergangenen Sommer Rede und Antwort in Sachen Budget für die Kampagne „wee love München“ stehen musste? „So ist das eben mal bei einem börsennotierten Unternehmen“, lächelten mich damals diese „Pfennigfuchser“ aus der Schweiz an, „wir müssen jeden Cent plausibel darstellen.” Warum brauchen wir übrigens 50.000 Himbeer-Lutscher und noch mehr Herz-Luftballons? Genügt nicht die Hälfte? Haben wir jeweils drei unterschiedliche Angebote? Was soll eigentlich die Schnapsidee mit einem Sandberg aus 2.500 Tonnen Spezialsand, in dem im Wert von 100.000 Euro Goldbarren und mit Einkaufsguthaben aufgeladene weeCards für den Konsum im Münchner Einzelhandel verbuddelt sind? Ist das alles nicht ein genehmigungspflichtiges Glücksspiel? Wie kriegen wir die Münchner Bevölkerung dazu, diesen Event im Olympiapark erfolgreich anzunehmen und ins Herz zu schließen? Eine vierwöchige Veranstaltung, die im Wettbewerb zur FIFA Fußball Weltmeisterschaft steht, darüber hinaus mit gefühlt täglich 1.000 Veranstaltungen – von Helene Fischer und Andreas Gabalier im Olympiastadion bis hin zum gemütlichen Biergarten – knallhart konkurriert?“

Unseren Kommunikationschef, Tilmann Meuser, der die Idee von „wee Love München“ hatte und mich mit seinem Team von CP/CONSULT mit einem 200-Seiten-Konzept im Dezember 2017 emotional zum Brennen gebracht hat, habe ich nach nächtlichen Telefonkonferenzen öfters mal richtig verflucht! Bis heute bin ich mir nicht 100% sicher, ob er die Komplexität der Vernetzung von Event, Vertriebsaktivitäten, PR, klassischer Werbung, Influencer-Kommunikation und Social Media sowie Public Affairs und Bewegtbild selbst bis ins Detail verstanden hat. Auch wenn er immer so getan hat! Ich jedenfalls habe inzwischen nachhaltig verstanden, dass alles exakt so funktioniert hat, wie er das mir und dem Management anhand von schon damals für mich nicht identifizierbaren Flipchart-Skizzen, die sicher als Aktionskunst von Joseph Beuys durchgegangen wären, erklärt hat. „Kommunikationsburner 360 Grad“, „vernetzte Kanalkampagnen“, „Baked-in-Social-Impact“, „Reputationskatalysator“ – diese kommunikationsstrategischen Botschaften sind für mich noch heute böhmische Dörfer.

Unser Kampagnen-Stratege hat recht behalten, auch wenn er mich einmal richtig zur Weißglut getrieben hat. Auf meine Fragen „Warum arbeiten wir eigentlich mit zwei Rundfunksendern zusammen und nicht nur mit einem? Können wir uns so nicht 50% Budget sparen?“ antwortete er gewohnt trocken mit einem Zitat von Automobil-Titan Henry Ford, der gesagt haben soll: „Die Hälfte meines Werbe-Budgets ist für den Papierkorb – ich weiß nur nicht welche Hälfte!“

Am Ende dieser einzigartigen integrierten Kommunikationskampagne hatten wir – insgesamt waren sicher 50 Personen aus Marketing, PR, Vertrieb, Public Affairs, Technik, Rechtsabteilung, Innendienst aktiv beteiligt – unsere Ziele erreicht:

  • „im Höllenritt“ durch die verschiedenen Genehmigungsverfahren starteten wir punktgenau
  • eine mediale Reichweite von über 20 Millionen – Radio, TV, Print, Online – wurde verbucht, die Dokumentation der Kampagne hat 400 Seiten.
  • 14.000 Besucher genossen weeIsland und fast 1.200 aktive Goldgräber buddelten im Spezialsand
  • Den Urknall für die Münchner Einzelhändler und die potenziellen Nutzer von weeCard und weeApp hat man noch in den Alpen gehört

Diese Kampagne war für uns alle die zielgenaue Investition in die Markterschließung von München, denn bis heute haben sich ca. 2.400 stationäre Einzelhändler für „wee“ als Loyalty-Programm und Cashback-Partner entschieden. In den nächsten Monaten werden wir diese vollfunktionsfähig integrieren und darüber hinaus mindestens 2.000 weitere Einzelhändler anschließen – parallel 400.000 Konsumenten zum Einkaufen bei diesen Partnern von „wee“ motivieren. Natürlich hatten wir alle Lernschleifen erleben dürfen. Aber diese machen wir definitiv nur einmal!

Apropos überraschend: Jan Boluminski, unser Loyalty-Papst, der Payback mit erfunden hat, hatte die Idee mit der Einreichung gehabt und mit seinem Team von Envolved eine herausragende Bewerbung erarbeitet, mit unseren PR-Profis im Detail besprochen und dann einfach mal so online eingereicht… Und das ohne Abstimmung mit mir! Gut so, denn mit dem richtigen Bauchgefühl muss man manchmal einfach nur machen!

Wie sagte so treffend unser Kommunikationschef? „Während die Klugen beraten, stürmen die Schnellen die Burg!“

Jetzt gilt es nur noch: Daumen drücken! Toi, toi, toi,

Euer Cengiz Ehliz


weelovemunich Social Media:

Erste Pressekonferenz 24.05.2018, Olympiapark

München.tv berichtet: Eröffnung von „weeIsland

Von der Idee zum Projekt „wee Love München“

20.12.2018: der 2.000-te „wee“-Händler in München wird gefeiert:

About the author: Cengiz Ehliz

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